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The good, the bad, and the...

Dieses Thema im Forum "Spielewelt" wurde erstellt von frentmeister, 4 November 2014.

  1. frentmeister

    frentmeister Administrator Administrator

    das Thema ist durchaus interessant. Ich habe es bei Fallout (1,2,3) geliebt, einfach mal den bösen zu geben. Also Questen für Böse Charaktere und Gute Charaktere, inklusive einer Reputationsschiene (also sich einen Bösen oder guten Namen erarbeiten). Warum muss ich eigentlich immer der Gute sein. In Fallout 3 habe ich sogar mehrfach die Atombombe hochgejagd und Megaton in Schutt und Asche gelegt. Vielleicht will man einfach mal auch mit den Charakteren eher böse sein. Eure Meinung dazu?
     
  2. SX255

    SX255 Metal sentry

    You forgot Fallout Tactics and Fallout New Vegas.

    Having good/bad choices in-game is a lot more fun than playing the game twice through the good/evil campaign.

    Sometimes you want to rule things with your own style of evil (Dungeon Keeper and Overlord). And not all evil people want to see the world burn. Some want to rule it. Some want to fix it. Some just want to have mischievous fun.

    Yahtzee described it best in his review of "Infamous" (his moral choice description starts at 2:44):
     
    Zuletzt bearbeitet: 4 November 2014
    frentmeister gefällt das.
  3. In diversen Spielen bringen ein Karma-Level (also gut/böse/neutral) und damit verbundene Entscheidungen Abwechslung in den (Anti)Helden-Alltag.
    Ob man sich jetzt in Arcanum durch das Bauernvolk schnetzelt und den harten Gesetzlosen gibt, in Fallout 3 als Raider-Verschnitt durch die Ödnis streift und von Sheriffs gejagt wird, mit Cole in inFamous die Seite wechselt und farblich angepasste Kräfte verwendet oder in Fable je nach Stimmung Held bzw. Grobian raushängen lässt, eine offene Seitenwahl ohne vorangehende Festlegung auf den Verlauf ('Gut' oder 'Böse'/'Licht' oder 'Schatten'->Spielstart ;)) wirkt interessanter. Man fühlt sich durch seine Aktionen mehr einbezogen in die Geschehnisse.

    Ist der Verlauf durch eine Auswahl vor dem Start vorgegeben, läuft man 'nur' den Pfad ab und sagt sich hinterher 'Aha, das war also die helle/dunkle Seite. Den anderen Pfad auch ablaufen?' anstatt durch Optionen in Gesprächen sein öffentliches Erscheinungsbild zu ändern.
    Die Schwierigkeit besteht wohl darin, die Punkte zu finden, an denen ein Schritt in die jeweilige Richtung Sinn ergibt, ohne gleich den Umfang (bezüglich Scripting+eventueller Synchro) auf eine Lexikothek anwachsen zu lassen.
     
  4. In Fallout 2 war es extrem spaßig mal den Bösen zu spielen. Es gibt sogar einen sehr interessanten Questguide für böse Charaktere.

    So konnte man z.B. jemandem dazu bringen sich einen Finger abzuschneiden damit man ihm hilft. Die NPC's, welche sich dem Spieler angeschlossen haben, in die Sklaverei verkaufen und für Kriege zwischen Städten sorgen.
     
  5. frentmeister

    frentmeister Administrator Administrator

    Finde den Ansatz selbst für ein klassisches ARPG richtig gut weil man eben auch mal den bösen geben kann. Muss ich wirklich immer nur eine Richtung gehen oder kann ich mehrere Ausrichtung haben. Das wiederum kann ja auch andere Blickwinkel mit sich ziehen. Kennt einer von euch noch das PC Spiel Bladerunner, 1998 rausgekommen, alleine dort gab es 5 verschiedene Enden. eben auch als Böser Char. Deshalb wenn man vielleicht mal ein ARPG machen würde das nicht klassisch gut ist sondern eben auch Neutral/Böse. Das wäre eine Überlegung wert!
     
  6. frentmeister

    frentmeister Administrator Administrator

  7. s0nderv0gel

    s0nderv0gel Imperator Moderator

    Ich finds immer gut, wenn ich auch mal so richtig derbe böse sein kann. Und zwar böse durch eigene Aktionen und nicht böse durch Wahl am Spielbeginn. Das hat mich damals auch so an Overlord fasziniert, es war einfach urkomisch zwischen böse und SO RICHTIG BÖSE (UAAAAARGH!) zu wählen.
    Auch bei Fable 1 hab ich zuerst den bösen Pfad gewählt, schon weil die Rüstungen geiler aussahen (und irgendwie nicht zu Heiligenscheinen gepasst haben). Der nächste Kandidat für diese Auswahlen ist Star Wars: The Force Unleashed. Auch dort bin ich dem dunklen Pfad der Macht gefolgt.
    Allgemein denke ich auch, dass böse, bzw. Grauzonencharaktere viel interessanter sind. Ihre Motivation, aus der sie die Dinge tun, die sie tun, ist meist sehr vielschichtig, wohingegen der Gute meist nur die Motivation "der Böse muss weg" hat. Das war auch der Grund, aus dem ich mich so unglaublich über die "Darth Bane"-Reihe der Star Wars-Bücher gefreut habe.

    TL;DR: ich möchte UNBEDINGT mit jedem Charakter von Unbended sowohl gut als auch böse spielen können!